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Das chinesische Unternehmen CXMT rückt näher an die drei DRAM-Giganten heran
Vielleicht eine Möglichkeit, die Spannungen auf dem DRAM-Markt ein wenig abzubauen?
Noch vor wenigen Jahren begnügten sich die chinesischen DRAM-Chip-Hersteller damit, DDR3 anzubieten. Gleichzeitig schienen die drei Branchenriesen – das US-amerikanische Unternehmen Micron sowie die südkoreanischen Firmen Samsung und SK Hynix – unangefochten zu herrschen und bei DDR4 und später bei DDR5 das Sagen zu haben. Drei große Unternehmen, die vom Boom der künstlichen Intelligenz in großem Maße profitiert haben, um ihre Gewinne fast exponentiell zu steigern – und wenn das für Privatpersonen dramatische Preissteigerungen bedeutete, die sich Arbeitsspeicher nicht mehr wirklich leisten können, ohne sich zu ruinieren, dann sei es eben so.
Könnte die Rettung aus China und von seinen führenden DRAM-Chip-Herstellern kommen? Während Peking seine heimischen Unternehmen dazu gedrängt hatte, den Schwerpunkt auf DDR5 zu legen – auf die Gefahr hin, DDR4 aufzugeben –, ist dieser Aufstieg von Unternehmen wie CXMT heute deutlich spürbar. Glaubt man den von TechPowerUp zusammengetragenen Informationen, wäre CXMT tatsächlich auf dem besten Weg, ebenso viele DRAM-Wafer zu produzieren wie der US-amerikanische Hersteller Micron: Für CXMT wird Ende 2026 eine Zahl von 350.000 Wafern pro Monat genannt, während Micron die Marke von 375.000 Wafern kaum überschreiten dürfte. Ein historisch geringer Abstand zwischen einem der drei Marktführer und seinen Verfolgern.
Derzeit vertreibt CXMT seine Produkte nur in China und Taiwan, doch die steigende Produktion dieser nationalen Marktführer könnte möglicherweise zu einer Öffnung hin zu anderen Märkten führen. Ein untrügliches Zeichen für die Effizienz dieser chinesischen Unternehmen: CXMT soll in der Lage sein, neue Reinräume in nur 12 Monaten zu errichten, während die Konkurrenz dafür zwischen 12 und 24 Monate benötigt. Um CXMT nicht allein an der Spitze zu lassen, soll die chinesische Regierung das Unternehmen übrigens dazu ermutigen, seine technologischen Fortschritte an andere chinesische DRAM-Hersteller wie JHICC, Swaysure und XMC, eine Tochtergesellschaft von YTMC, weiterzugeben. Die drei großen Unternehmen sollten sich also warm anziehen!
