Diese GeForce RTX 3060 passt in einen einzigen Steckplatz und kommt völlig ohne Stromkabel aus.

Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Eine GeForce RTX 3060, die anders ist als alle anderen, ist gerade auf den Markt gekommen: Sie ist kompakt, auf 75 W begrenzt und kommt ganz ohne externen Stromanschluss aus.

Die GeForce RTX 3060 ist eigentlich kein Unbekannter mehr. Die 2021 auf den Markt gebrachte Grafikkarte von NVIDIA hat normalerweise eine Leistungsaufnahme, die deutlich über den 75 W liegt, die ein PCI-Express-Anschluss direkt liefern kann. Die neue Variante, die in China entdeckt wurde, geht das Problem daher von der anderen Seite an: Sie behält die Ampere-GPU und ihre 12 GB GDDR6-Speicher bei, reduziert aber ihren Energiebedarf drastisch. Das Ergebnis ist eine besonders kompakte Grafikkarte im Single-Slot- und Low-Profile-Format, die kein zusätzliches Stromkabel benötigt. Mit einer Länge von etwa 174 mm findet sie somit Platz in besonders beengten Konfigurationen, insbesondere in bestimmten Business-PCs oder Kompakt-Rechnern, deren Gehäuse und Netzteil den Einbau einer herkömmlichen Grafikkarte nicht zulassen.

Eine GeForce RTX 3060 mit wirklich sehr, sehr kompakten Abmessungen. © VideoCardz

Auf dem Papier ist die Idee durchaus verlockend. Der PCIe-Anschluss reicht aus, um die gesamte Karte mit Strom zu versorgen, was die Installation erheblich vereinfacht. Kein 6- oder 8-poliges Kabel muss verlegt werden, kein zusätzliches Netzteil ist erforderlich: Theoretisch reicht es aus, die Karte in den Steckplatz zu stecken. Eine besonders interessante Eigenschaft für kleine Rechner, die zwar über einen PCIe-Steckplatz, aber nicht über eine ausreichend leistungsstarke Stromversorgung verfügen. Um ein solches Ergebnis zu erzielen, musste die GPU jedoch erheblich gedrosselt werden. Die ursprüngliche RTX 3060 weist eine TDP von 170 W auf und arbeitet mit deutlich höheren Taktraten. Diese 75-W-Version basiert daher auf einer tiefgreifenden Anpassung ihrer elektrischen Grenzwerte. Insbesondere muss die GPU mit Taktraten arbeiten, die weit von den ursprünglich vorgesehenen entfernt sind (maximal 1,32 GHz), was eine relativ leistungsstarke RTX 3060 in eine deutlich bescheidenere Komponente verwandelt.

Die Kehrseite der Kompaktheit: Es stehen nur zwei Anschlüsse (DP 1.4 und HDMI 2.1) zur Verfügung. © VideoCardz

Der 3DMark-Time-Spy-Benchmark ist besonders aufschlussreich. Die kleine RTX 3060 erzielt eine Punktzahl von etwa 4.821 Punkten, während eine herkömmliche RTX 3060 unter denselben Bedingungen mehr als 9.000 Punkte erreichen kann. Ein Teil des Potenzials der GPU bleibt somit ungenutzt und wird geopfert, um die vom PCIe-Anschluss vorgegebene Leistungsgrenze einzuhalten. Es sei angemerkt, dass diese Miniatur-RTX 3060 mit dieser Leistungsstufe in etwa auf dem Niveau einer GeForce GTX 1060 liegt, die allerdings deutlich sperriger ist. Das verwendete Kühlsystem (vom Typ Blower) kann ebenfalls ein Problem darstellen: Es scheint nicht auszureichen, um eine GPU zu kühlen, deren Temperatur am Hotspot 90 °C überschreiten würde. Man sollte diese ganz besondere RTX 3060 also nicht für etwas halten, das sie nicht ist, aber wenn man sich dessen bewusst ist, kann sie dennoch ein Produkt mit interessanter Kompaktheit bieten. Es bleibt abzuwarten, ob sich die ersten Preisangaben (fast 500 Dollar?!) bestätigen. Man sollte uns auch nicht für dumm verkaufen.