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GTC 2022: Hopper H100 Grafikprozessor und Grace Superchip CPUs, schwere Kost von NVIDIA

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Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Während die breite Öffentlichkeit auf eine neue Generation von Grafikkarten wartet, zielt NVIDIA auch auf den professionellen Markt mit Produkten, die zumindest muskulös sind.

Die GPU Technology Conference (GTC) wird von NVIDIA in Kalifornien veranstaltet. Für die Ausgabe 2022 dieser GTC hatte sich das amerikanische Unternehmen einiges einfallen lassen, um den Fans zwei wichtige Neuheiten aus seinem Katalog an Chips für Rechenzentren zu präsentieren. NVIDIA ist zwar eher für seine GeForce-Grafikkarten bekannt, hat aber seit einigen Jahren einen nicht zu unterschätzenden Platz bei den Herstellern von Datenservern eingenommen und will Intel (Xeon-CPUs) und AMD (EPYC-CPUs) zunehmend in den Schatten stellen.

Um dies zu erreichen, hat NVIDIA zunächst den Schleier über der Hopper-Chipgeneration gelüftet. Der H100 ist das Flaggschiff der neuen Produktreihe und ersetzt den "schon" zwei Jahre alten A100 aus der Ampere-Reihe. Der H100, über den schon seit einigen Monaten Gerüchte kursieren, ist ein monströser Grafikprozessor, auch wenn die Anzahl der eingebauten Transistoren nicht so hoch ist, wie man vielleicht vermutet hätte. Während in verschiedenen Gerüchten die Zahl von 140 Milliarden Transistoren genannt wurde, müssen wir uns mit 80 Milliarden Transistoren "begnügen". Das ist immer noch ein deutlicher Sprung nach vorne im Vergleich zum A100 mit seinen 54,2 Milliarden Transistoren.

Videocardz zeigt die wichtigsten Merkmale der NVIDIA-Grafikprozessoren für Rechenzentren

Außerdem hat sich NVIDIA mit TSMC zusammengetan, um diesen Grafikprozessor zu produzieren, und entgegen der Erwartungen wird nicht der N5-Prozess der Taiwaner verwendet, sondern das aktuelle Flaggschiff, der N4, um noch feiner zu sein. NVIDIA stellt auch klar, dass sein Grafikprozessor mit HBM3-Speicher kombiniert wird, und zwar nicht in beliebiger Menge: Wir sprechen immerhin von 80 GB! Die leistungsstärkste Version des H100, der H100 SXM, wird mit einer FP64-Rechenleistung von 30 TeraFLOPS vorgestellt, während sein kleiner Bruder, der H100 PCIe, auf 24 TeraFLOPS beschränkt ist. Als ob das noch nicht genug wäre, hat NVIDIA das HGX H100 System mit nicht weniger als acht H100 Grafikprozessoren vorgestellt, die über NVLink der vierten Generation miteinander kommunizieren.

Eine andere Präsentation, eine andere Art, die Welt zu beeindrucken: NVIDIA wollte bestätigen, dass die gescheiterte Übernahme von ARM seine Ambitionen nicht beeinträchtigt. Der Amerikaner lüftete den Schleier über dem sogenannten Grace CPU Superchip, einem Prozessor, der vollständig auf der ARM-Architektur basiert und in erster Linie für Rechenzentren gedacht ist. NVIDIA sagt, dass der neue Chip " die höchste Leistung, die doppelte Speicherbandbreite und die doppelte Energieeffizienz der besten Serverchips von heute " bietet.

Der Grace CPU Superchip ist in Wirklichkeit das Produkt der Zusammenstellung von zwei Grace CPUs, die über NVLink C2C verbunden sind. Insgesamt integriert das Biest 144 Neoverse ARM-Kerne für eine bemerkenswerte Rechenleistung. Unterstützt wird es von LPDDR5x-Speicher mit ECC-Fehlerkorrektur, der eine beeindruckende Bandbreite von 1 TB/s bietet. Um die Muskeln spielen zu lassen, vergleicht NVIDIA die Leistung seiner Grace Superchip CPU mit einem DGX A100 System. Dieses basiert auf AMD EPYC Rome 7742 Chips mit 64 Kernen. Auf SPECrate_2017 wäre die NVIDIA-Komponente 1,5x schneller. Nur so viel. Natürlich muss man die auf einer solchen Präsentation vorgebrachten Leistungsangaben mit einem gewissen Abstand betrachten.

NVIDIA hat jedoch eindeutig die Nase vorn, auch wenn sich die Grace Superchip CPU noch in der Entwicklung befindet: Der Chip wird voraussichtlich nicht vor Anfang 2023 auf den Markt kommen, was für die Konkurrenz übrigens ein guter Zeitpunkt ist, da AMD seinerseits die neue Generation von EPYC CPUs, die Milan, auf den Markt bringen wird. Es ist ein spannender Kampf zu erwarten.