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Gerade einmal 64 KB für dieses Quake-Like: Nein, kein Fehler bei der Einheit!
Das QUOD-Projekt ist eine echte technische Herausforderung und ein Seitenhieb auf Spiele, die Dutzende von Gigabytes belegen, manchmal ohne viel Sinn und Verstand.
Heutzutage wetteifern Videospiele mit Grafikeffekten und Texturen, von denen eine detaillierter und sperriger als die andere ist. Eine große, viel beachtete Produktion kann leicht mehr als 100 GB Speicherplatz beanspruchen, und zum Beispiel Call of Duty Black Ops 7, das im letzten Herbst auf den Markt kam, benötigt sage und schreibe 116 GB ... zum Start. Mit der Zeit wird das Gewicht durch Updates und andere Zusatzinhalte noch zunehmen. Das Spiel, das von einem gewissen Daivuk entworfen und entwickelt wurde, beansprucht nicht 64 MB, nicht einmal 6,4 MB oder 640 KB, sondern 64 KB!
Das auf den Namen QUOD getaufte und auf der Plattform itch.io verfügbare Projekt ist in diesem Sinne dem Konzept von .kkrieger - die Älteren werden sich erinnern -, das 2004 veröffentlicht wurde, recht ähnlich. Der Unterschied ist, dass es damals darum ging, das Projekt in 96 KB unterzubringen - auf diesem Niveau ist das ein gewaltiger Unterschied - und dass es nicht um ein vollständiges Spiel, sondern um eine Technologiedemo ging. QUOD hingegen ist ein echtes Spiel, frei nach dem berühmten Quake von John Carmack/id Software, das übrigens in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum feiert. QUOD verfügt über drei vollständige Level, ein viertes Level in Form einer Arena, in der man gegen einen einzigen Boss kämpft, vier Waffen und vier Arten von Gegnern.
In einem interessanten, fast 30-minütigen Video gibt Daivuk einen Überblick über die Entstehung von QUOD und die Techniken, die verwendet wurden, um den Platzbedarf so gering zu halten. So wird zum Beispiel erklärt, dass keine einzige Textur als Bilddatei gespeichert werden soll und auch keine Geräusche oder Musik. Die von Daivuk entwickelte Technologie sorgt dafür, dass alles beim Laden des Spiels aus möglichst einfachen Daten neu erstellt wird. Ein weiterer Trick ist, dass die 3D-Modelle der verschiedenen Kreaturen nicht vollständig sind: Daivuk hat nur die Hälfte modelliert und arbeitet dann symmetrisch, um den Fußabdruck von QUOD noch weiter zu minimieren. Daivuk spricht von einem Intel Core i5-Prozessor oder einem vergleichbaren Prozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und einer NVIDIA GeForce GTX 770-Grafikkarte oder einem vergleichbaren Prozessor - angesichts dessen, was auf dem Bildschirm angezeigt wird, kann man sogar von einem Monster sprechen.
