Radeon-Grafikkarten könnten bald teurer werden: AMD plant eine weitere Preiserhöhung

Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Nach NVIDIA soll nun auch AMD kurz davor stehen, die Preise für seine GPU- und Speicher-Kits für seine Partner anzuheben. Eine Entscheidung, die sich schnell auf die Preise der Radeon-Grafikkarten im Handel auswirken könnte.

Mehreren Quellen aus der Lieferkette zufolge soll AMD im Begriff sein, die Preise für Sets, bestehend aus Radeon-GPUs und deren GDDR-Speicher, um mindestens 10 % anzuheben. Diese „Bundles“, die an Grafikkartenhersteller wie ASUS, Gigabyte, MSI oder Sapphire verkauft werden, bilden die Grundlage für die Modelle, die an die breite Öffentlichkeit vermarktet werden. Denn für diese Hersteller ist es tatsächlich unmöglich, die GPUs einzeln zu kaufen. Eine Einschränkung, die es ihnen jedoch – zumindest in der Regel – ermöglicht, günstigere Preise für die Speicherchips zu erzielen, da diese in sehr großen Mengen eingekauft werden.

Die Preise für GDDR7-Chips – aber auch für GDDR6 – erreichen neue Höchststände. © Samsung

Sollte sich dieser Anstieg bestätigen, könnte er bereits in den kommenden Wochen in Kraft treten und sich nach und nach auf die Preise der neuen Grafikkarten auswirken, die im Handel erhältlich sind. Diese Preiserhöhung ist vor allem auf den rasanten Anstieg der Kosten für Grafikspeicher zurückzuführen. Die steigende Nachfrage nach Komponenten für KI-Beschleuniger übt erheblichen Druck auf die Produktionskapazitäten aus, was sowohl den von AMD verwendeten GDDR6 als auch den von NVIDIA eingesetzten GDDR7 verteuert. Die Produktionslinien der wichtigsten GDDR-Hersteller konzentrieren sich zunehmend auf KI-Anbieter, wodurch sich das Angebot auf dem Grafikkartenmarkt verringert. Die Partner der beiden Hersteller verfügen über relativ begrenzte Margen, was wenig Hoffnung lässt, dass diese Mehrkosten ohne Folgen für die Verbraucher aufgefangen werden können.

Für Gamer scheint die Aussicht auf sinkende Grafikkartenpreise daher in immer weitere Ferne zu rücken. Nach mehreren Monaten relativer Stabilität könnte der Markt wieder ansteigen, angetrieben von immer höheren Produktionskosten und einer anhaltend starken Nachfrage nach Speicher. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Hersteller diesen Anstieg auf die Verkaufspreise umlegen werden, doch die aktuelle Lage spricht kaum für eine Rückkehr zu günstigeren GPUs: Dies muss zwar noch bestätigt werden, doch seit Anfang August beobachten wir – in Frankreich – bereits einen erheblichen Preisanstieg bei den Radeon-Modellen, und zwar bei allen Herstellern.