Es wurden noch nie so wenig Prozessoren im Einzelhandel verkauft wie im Januar 2026

Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Der Umsatz sank im Januar um 60% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres!

Die Nachricht wird niemanden überraschen - vor allem nicht diejenigen, die die Nachrichten über Computerhardware genau verfolgen -, aber sie bestätigt die sehr schlechte Lage, in der sich der Personalcomputersektor und insbesondere der Verkauf von Komponenten im Einzelhandel derzeit befinden. Während der DRAM-Markt seit September eine beeindruckende Inflation erlebt und der NAND-Speicher nicht weit dahinter liegt, ist in Wirklichkeit die gesamte Kette betroffen. Natürlich gibt es die Geräte, die solche Komponenten direkt verwenden - viele Computerhersteller haben beispielsweise zwischen Ende letzten und Anfang dieses Jahres eine Preiserhöhung angekündigt -, aber es gibt auch all die Segmente, die einfach vom Verkauf dieser Komponenten abhängen.

Verkäufe von Prozessoren auf Amazon 12/2024 - 01/2026 © 3DCenter.

Das Beispiel der Prozessoren ist symptomatisch. Auf dem Papier gibt es nichts, was den Verkauf von Prozessoren mit dem Verkauf von DRAM- oder NAND-Chips in Verbindung bringen würde. Dennoch sind die Zahlen eindeutig. Die von der Website 3DCenter verbreiteten Zahlen stammen von der US-Abteilung des Händlers Amazon, aber es gibt auch andere Quellen, die diese Zahlen belegen. Im Januar 2026 wurden im Vergleich zum Januar 2025 59 % weniger Prozessoren verkauft: 26100 Prozessoren fanden im Januar 2026 einen Käufer, im Januar 2025 waren es 63480. Auch wertmäßig sieht es nicht viel besser aus: Diesmal spricht man von 8,13 Millionen US-Dollar im Januar 2026 gegenüber 18,9 Millionen US-Dollar im Januar 2025. Der Rückgang ist beeindruckend.

Er ist jedoch nicht ungewöhnlich, da bereits im Dezember 2025 ein sehr starker Rückgang zu verzeichnen war: 44400 verkaufte Prozessoren gegenüber 82400 ein Jahr zuvor, im Dezember 2024. Wenn man noch tiefer gräbt, kann man feststellen, dass der Rückgang bereits im November einsetzt, obwohl die Weihnachtszeit die Verkaufszahlen in der Regel ankurbelt. Die Erklärung dafür ist nicht weit hergeholt: Zwar ist der CPU-Markt nicht direkt mit dem DRAM-Markt verbunden, aber wenn Sie einen modernen Prozessor kaufen wollen, suchen Sie auch nach RAM-Speichern, zumal alle neueren Prozessoren DDR5 benötigen, was besonders schwer zu einem vernünftigen Preis zu bekommen ist. Die einzigen Prozessoren, die heute problemlos einen Käufer finden, sind die älteren Generationen: So wurden Chips wie der Ryzen 7 5800X oder sogar der Ryzen 5 3600 wieder populär. Chips, die kein DDR4 benötigen und sich mit weitaus günstigeren Plattformen begnügen.