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NVIDIA und Intel setzen auf neuronales Rendering, um die Texturen in unseren Spielen zu reduzieren
Neuronales Rendering ist mehr denn je im Trend der Zeit.
Auf der Game Developers Conference (GDC) 2026 haben NVIDIA und Intel neue Technologien für das neuronale Rendern vorgestellt. In San Francisco wetteiferten die Teams der beiden Grafikprozessor-Giganten um die beste Nutzung dieser Techniken, um die Größe der Texturen zu reduzieren, die vor allem in unseren Videospielen verwendet werden. Die Herausforderung ist vielfältig. Durch die Verkleinerung der Texturen wird der Bedarf an Videospeicher in einer Zeit, in der die Kosten für DRAM immer höher werden, reduziert. Kleinere Texturen bedeuten auch, dass die Daten leichter zu manipulieren sind und schneller übertragen werden können. Und alles in allem ebnet es den Weg für das Streaming von Spielen, bei dem die Texturen deutlich kleiner sein müssen, um praktikabel zu sein.
Bei NVIDIA heißt die Sache Neural Texture Compression (NTC) und wird im obigen Video von Alexey Bekin (Senior Technology Engineer Developer) und Shannon Woods (Senior Director of Graphics Technical Program) vorgestellt. Die beiden Ingenieure erklären, dass neuronales Rendering auf drei Arten genutzt werden kann. Zum einen am Ende der Kette, ähnlich wie bei DLSS 5, um die Nachbearbeitung von Spielen anzupassen. Es ist auch möglich, einen vollständig generativen Ansatz für das Bild zu wählen und dem neuronalen Rendering die Verantwortung für fast alles zu überlassen. Schließlich, und das ist der Ansatz, über den wir heute sprechen, geht es darum, direkt in die Rendering-Management-Pipeline einzugreifen. Das Video oben zeigt den gesamten Prozess im Detail, aber halten wir fest, dass NTC Texturen von etwa gleicher Qualität liefert, aber 85 % leichter ist. Ein weiteres Beispiel: Bei gleicher Größe (970 MB im gezeigten Beispiel) ist die Detailgenauigkeit der NTC-Texturen viel höher als bei der heute üblichen Block Compression n (BCn).
NVIDIA ist nicht allein auf diesem Gebiet, und auf der GDC demonstrierte auch Intel seine Technologie mit dem Namen Texture Set Neural Compression (TSNC). Das Intel-Video ist vielleicht noch etwas technischer als das von NVIDIA, aber es zeigt auch die Methode, mit der die Komprimierungsrate bis zu 18 Mal höher ist als die von BCn, wenn TSNC Variante B verwendet wird. Eine weniger zerstörerische Variante A kann ebenfalls für eine Komprimierung um den Faktor 9 im Vergleich zur BCn genutzt werden. Wie immer, wenn es um Komprimierung geht, muss man sich zwischen der höchsten Rate und dem Erhalt möglichst vieler Details entscheiden. Sowohl bei Intel als auch bei NVIDIA ermöglichen die neuen Techniken, die auf neuronalem Rendering basieren, beeindruckende Verbesserungen, ohne die visuelle Qualität zu beeinträchtigen. Die Zukunft der Videospiele, zweifellos.