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Die USA erwerben eine 10%ige Beteiligung an Intel
Der Einstieg der USA in das Kapital von Intel erfolgte, um die letzten Teile der staatlichen Unterstützung, die durch den CHIPS act gewährt wurde, zu bestätigen.
Um das "Made in America" zu unterstützen und die US-amerikanische Innovation in bestimmten, als strategisch angesehenen Bereichen zu erhalten, hatte die Biden-Regierung den CHIPS act eingeführt. Dabei handelte es sich um ein umfangreiches Paket staatlicher Beihilfen für bestimmte Unternehmen der Halbleiterindustrie. Natürlich war ein Unternehmen wie Intel ganz vorne mit dabei und es war von insgesamt 8,9 Milliarden US-Dollar die Rede, von denen ein Teil bereits Ende letzten Jahres ausgezahlt wurde. Seit dieser ersten Zahlung gab es jedoch einen Wechsel im Oval Office und Joe Biden wurde von Donald Trump abgelöst, doch der 45. und 47. Präsident der Vereinigten Staaten wollte derartige Hilfen nicht ohne direkte Gegenleistung gewähren.

Howard Lutnick (Handelsminister) und Lip-Bu Tan (Vorstandsvorsitzender von Intel) nach der Übernahme der US-Beteiligung an dem US-Konzern.
Tatsächlich hat Donald Trump seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus immer wieder angedeutet, dass er nach Gegenleistungen für die Fortsetzung der Subventionen sucht. Er ist fündig geworden. In diesem Fall geht es um eine Beteiligung an dem US-Konzern, aber um die Investoren zu beruhigen, wurden Grenzen gesetzt. Handelsminister Howard Lutnick hat vor kurzem die Grenzen aufgezeigt, indem er erklärte, dass diese Beteiligung der US-Regierung keine Stimmrechte verleihen würde: Die US-Regierung erhält keinen Sitz im Vorstand von Intel und es wird betont, dass die Regierung "nur begrenzte Ausnahmen" bei Entscheidungen, die ihre Zustimmung erfordern, ausüben kann.
Warum werden die Anleger beruhigt? Ganz einfach, weil die von den USA erhaltene Beteiligung alles andere als symbolisch ist: Im Gegenzug für die 8,9 Milliarden US-Dollar an Hilfe werden immerhin 433,3 Millionen Aktien des US-Konzerns verkauft, was einer Beteiligung von etwa 10 % entspricht. Zur Erinnerung: Jüngsten Gerüchten zufolge könnte die US-Regierung zu weiteren Transaktionen dieser Art neigen und, wer weiß, vielleicht in Micron, Samsung oder sogar TSMC einsteigen.