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ROG Ally: Die tragbare Konsole von ASUS wird regelmäßig aktualisiert
Nach dem Vorbild von Valve mit seinem Steam Deck hat ASUS erkannt, dass der Erfolg eines Geräts zu einem großen Teil von der Softwarebetreuung abhängt.
Der große Erfolg von Valves Steam Deck seit seiner Veröffentlichung Anfang 2022 hat viele bekannte und weniger bekannte Hersteller auf Ideen gebracht. Einer der bekanntesten war auch einer der schnellsten: ASUS, der mit seinem ROG Ally eine zwar teurere, aber immer noch vernünftige Alternative anbietet, die seit dem 13. Juni dieses Jahres erhältlich ist. Der Z1 ist mit Zen 3 CPU-Kernen und RDNA 3 GPU-Kernen ausgestattet und damit nicht vergleichbar mit dem Aerith, der im Steam Deck verbaut ist. Noch ungewöhnlicher ist, dass der ROG Ally ein Windows-Rechner ist, der mit Version 11 des Microsoft-Betriebssystems ausgeliefert wird, während das Steam Deck unter SteamOS läuft.
Andere Unterschiede wie der leicht veränderte Formfaktor oder der Bildschirm mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Punkten und einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120 Hz haben dem ROG Ally zu einem Namen verholfen, aber um dauerhaft bestehen zu können, muss man noch mehr tun. ASUS hat das verstanden und sich Valve zum Vorbild genommen, das zahlreiche Updates bereitgestellt hat, um seine Maschine am Laufen zu halten. Auch ASUS hat zahlreiche Updates bereitgestellt, war aber noch nie so produktiv wie in den letzten Tagen.
Schlag auf Schlag wurden nämlich so ziemlich alle Schlüsselelemente der Maschine aktualisiert. Zunächst war es die Software Armoury Crate SE, die ein MCU-Update (Wechsel auf Version 315) sah, um einen zwar seltenen, aber ziemlich lästigen Fehler zu beheben, der dazu führen konnte, dass die Steuerung des Geräts zwischen Gamepad- und Desktop-Modus vertauscht wurde. Im Zuge dessen wurde das Aura-Plugin - ebenfalls über Armoury Crate SE - auf Version 1.3.15.1 aktualisiert, um mit dem MCU-Update 315 Hand in Hand zu gehen und die RGB-Beleuchtung besser zu handhaben.
In einem zweiten Schritt hat ASUS einfach das BIOS des Geräts aktualisiert: Die Version 331 der Firmware dient hauptsächlich dazu, die allgemeine Stabilität des ROG Ally zu verbessern. Schließlich hat ASUS auch noch einen neuen iGPU-Treiber für die RDNA-3-Lösung auf dem Ally Ally veröffentlicht, da AMD seine Grafiktreiber aktualisiert hat. Die neuen Treiber (Version 31.0.22017.3004) sind vielleicht die sichtbarsten Neuerungen in diesem Update: Sie beinhalten die Unterstützung für HYPR-RX, ein Tool, das von AMD entwickelt wurde, um die Konfiguration der verschiedenen Optionen zur Verbesserung der Bildqualität (Super Resolution, Anti-Lag, Boost) einfacher zu machen, sowie die Unterstützung einer mittleren Bildauflösung (1600 x 900), die Behebung von Fehlern, die den Start der Spiele EA Sports FC24 und Resident Evil Village verhinderten, und die Unterstützung externer Monitore mit 8K 60 Hz.
Puh! Man kann nicht sagen, dass ASUS mit all diesen Updates die Welt zum Narren gehalten hat. Die Besitzer des ROG Ally werden sich freuen, dass sie sich auf die Unterstützung des Herstellers verlassen können, aber es gibt einen kleinen Wermutstropfen: Mehrere Updates dieser Art können etwas mühsam sein, vor allem, da in diesem Fall verschiedene Softwarepakete zusammenkommen, um ein komplettes Upgrade des Geräts durchzuführen.

