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Proton Drive: Der Cloud-Speicher, der Vertrauen schafft
Verschlüsselter Cloud-Speicher für alle – das bietet Proton Drive. Eine Lösung, die sich ständig weiterentwickelt und dank einer Neugestaltung auf Basis eines neuen SDK leistungsfähiger denn je wird.
Der Schutz unserer Daten ist zu einem zentralen Anliegen geworden, und die Nutzung unserer persönlichen Daten durch Technologiegiganten weckt berechtigte Bedenken. Dies gilt umso mehr, wenn es um Cloud-Speicher geht.
Genau hier kommt eine Lösung wie Proton Drive ins Spiel. Sie vereint kompromisslose Sicherheit, praktische Funktionen und eine kürzlich um ein Vielfaches gesteigerte Leistung. Eine sinnvolle Wahl, um die Kontrolle über das eigene digitale Leben zurückzugewinnen.
Ein Cloud-Speicherdienst „made in Switzerland“
Proton Drive wurde Ende 2022 auf der Grundlage des Erfolgs von Proton Mail und im Anschluss an Produkte wie Proton VPN und Proton Calendar eingeführt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Datenschutz für alle zugänglich zu machen.
Proton Drive basiert auf einer lückenlosen End-to-End-Verschlüsselung, die den OpenPGP-Standard nutzt. Sie schützt nicht nur den Inhalt der Dateien, sondern umfasst auch Ordnernamen, Dateiendungen, die genaue Größe, Erstellungsdaten und weitere Metadaten. Zudem stellen kryptografische Signaturen sicher, dass keine Datei ohne Wissen des Nutzers verändert werden kann.
Ein Vorteil von Proton Drive ist seine technologische Unabhängigkeit. Die Lösung ist nicht auf einen anderen Cloud-Anbieter angewiesen. Proton besitzt, betreibt und kontrolliert seine eigene Infrastruktur. Das in der Schweiz ansässige Unternehmen schützt die Daten durch strenge Datenschutzgesetze und hält sich selbstverständlich an die europäischen Vorschriften.
Der Open-Source- Ansatz der Anwendungen garantiert zudem, dass jeder Experte den Code öffentlich prüfen kann. Ein Garant dafür, dass es keine Hintertüren gibt.
Funktionen für den Alltag
Proton Drive bietet ein umfangreiches, plattformübergreifendes Ökosystem. Der Dienst ist über das Web zugänglich und verfügt über native Anwendungen für Windows, macOS, Android und iOS. Dabei steht die Einführung eines Linux-Clients nun kurz bevor.
Für die Dateifreigabe können passwortgeschützte Links mit automatischen Ablaufdaten erstellt werden, ohne jegliche Beschränkung der Größe der gesendeten Dateien. Auf dem Smartphone ermöglicht die App die automatische Sicherung von Fotos, was Speicherplatz auf dem Gerät freigibt und gleichzeitig Erinnerungen vor einem möglichen Verlust schützt.
Diese Fotos lassen sich in individuell erstellten Alben organisieren, an denen gegebenenfalls auch andere mitarbeiten können. Proton Drive integriert darüber hinaus fortschrittliche Produktivitätswerkzeuge. Mit Proton Docs können Dokumente in Echtzeit erstellt und gemeinsam bearbeitet werden, wobei die strikte Vertraulichkeit der Teamarbeit gewährleistet bleibt. Und wenn nicht mit Proton Docs, dann eben mit Proton Sheets für Tabellenkalkulationen.
Keine Panik mit Proton Drive und seinen Anwendungen – dank Offline-Zugriff auf Dateien und Ordner, falls die Internetverbindung einmal Probleme macht.
Ein Meilenstein im Juni 2026 für die Leistung
Im Rahmen des Juni-Updates hat Proton eine neue „Engine“ für Proton Drive eingeführt. Dieses SDK (Software Development Kit) ist plattformübergreifend vereinheitlicht und ermöglicht die Entwicklung eines Linux-Clients.
Darüber hinaus sind Dateiübertragungen nun bis zu dreimal schneller, was beispielsweise die Synchronisierung unter macOS oder die automatische Sicherung unter Android erheblich beschleunigt. Downloads sind ihrerseits doppelt so schnell.
Vielleicht noch besser: Das SDK hat es ermöglicht, das kryptografische Modell zu verbessern, sodass Daten in Proton Drive bis zu viermal schneller verschlüsselt werden können, während gleichzeitig der Akkuverbrauch und die Erwärmung der Smartphones reduziert werden.
Dieses SDK bringt Proton Drive zudem näher an den Rest des Ökosystems heran. Es ermöglicht eine nahtlose Integration mit Lumo, dem neuen, von Proton entwickelten KI-Assistenten, der den Datenschutz gewährleistet.
Auf jeden Bedarf zugeschnittene Abonnements
Proton Drive bietet verschiedene Abonnements an, angefangen mit dem kostenlosen Tarif „Proton Free“, mit dem man den Dienst kennenlernen kann und der 5 GB Speicherplatz bietet. Für mehr Speicherplatz und weitere Vorteile muss man etwas tiefer in die Tasche greifen.
Proton Unlimited kostet beispielsweise 12,99 € pro Monat (oder 9,99 € pro Monat im Jahresabo) für 500 GB, Proton VPN, Proton Mail, Proton Calendar und Proton Pass (Passwortmanager).
Ein Proton-Duo-Paket mit VPN bietet Platz für zwei Nutzer mit 2 TB und kostet 19,99 € pro Monat (oder 14,99 € pro Monat bei Jahresabonnement). Proton Family bietet Platz für bis zu sechs Nutzer und 3 TB Speicherplatz.
Proton Drive lässt sich zudem in Abonnements integrieren, die speziell auf Unternehmen zugeschnitten sind.


