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Microsoft muss bei der Einstellung der Sicherheitsupdates für Windows 10 einen Rückzieher machen
Das nennt man Widerstand: Das gute alte Windows 10 ist nach wie vor sehr beliebt.
In Frankreich macht das Betriebssystem Windows 10 trotz unzähliger Anreize seitens Microsoft hat das Betriebssystem Windows 10 immer noch einen Marktanteil von 26,92 % auf den als „aktiv“ eingestuften Windows-PCs, während Windows 11 laut den von StatCounter veröffentlichten Statistiken logischerweise mit 69,65 % Marktanteil die Spitze einnimmt. Eine Verteilung, die logischerweise zugunsten des neuesten Systems ausfällt, aber auch die beeindruckende Widerstandsfähigkeit von Windows 10 perfekt verdeutlicht. Microsoft hat sein Ziel, Windows 10 endgültig durch Windows 11 zu ersetzen, also noch immer nicht erreicht. Schlimmer noch: Der US-amerikanische Softwarehersteller ist gezwungen, einen Rückzieher zu machen.
Am 14. Oktober hatte Microsoft jedoch seine „Drohung“ in die Tat umgesetzt: das Ende des Supports für Windows 10. Das bedeutete, dass für das in die Jahre gekommene System keine neuen Funktionen und keine größeren Patches mehr veröffentlicht würden. Allerdings – ein erstes „Eingeständnis der Ohnmacht“ – sah sich Microsoft gezwungen, ein spezielles Programm ins Leben zu rufen,das Extended Security Update (oder ESU), um Privatnutzern, die weiterhin Windows 10 verwenden, eine gewisse Kontinuität in puncto Sicherheit zu gewährleisten: Sicherheitspatches für das System würden also weiterhin veröffentlicht werden, zumindest für ein Jahr. Das ESU sollte tatsächlich ein Jahr später, also am kommenden 13. Oktober, endgültig eingestellt werden.
„Sollte“, denn Microsoft hat schließlich einen Kurswechsel vollzogen, und auf der offiziellen Windows-10-Support-Website ist nun vom 12. Oktober … 2027 die Rede, was einem zusätzlichen Jahr Support entspricht. Microsoft hat diese überraschende Verlängerung nicht groß angekündigt, aber die Website „Windows Latest“ hat vom Hersteller die Bestätigung erhalten, dass es sich nicht um einen Fehler handelt. Microsoft gibt an, dass diese Verlängerung kein Zufall ist: Es geht darum, den Nutzern von Windows 10 (noch) etwas mehr Zeit für den Umstieg auf das modernere Windows 11 zu geben. Zwar moderner, aber nach wie vor wenig beliebt, da die Hardwareanforderungen des Neulings deutlich höher sind als die von Windows 10. Ein Problem für Microsoft: Angesichts der aktuellen Preissteigerungen bei vielen Komponenten sagt uns unser Bauchgefühl, dass dieses zusätzliche Jahr nicht ausreichen wird.
