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Grafikkartenmarkt leicht rückläufig: Rückkehr zu "normalen" Preisen?

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Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Angesichts der im Jahresvergleich rückläufigen Stückzahlen und der teilweise wieder aufgefüllten Lagerbestände werden die Preise für Grafikkarten nach unten gezogen.

Seit fast zwei Jahren ist der Markt für Grafikkarten unruhig, und das aus vielen verschiedenen Gründen. Streng genommen spielt es keine Rolle, welcher Art sie sind. Das Problem für die Verbraucher bestand zunächst darin, bei den Händlern einfach eine Grafikkarte zu finden. In einem zweiten Schritt mussten die "Glücklichen", denen es gelang, die seltene Perle zu finden, auch noch den geforderten Betrag investieren, während die von den Herstellern empfohlenen Preise um 150 %, 180 %, 200 % und zeitweise sogar noch mehr überschritten wurden.

Ab Januar dieses Jahres stellten mehrere Beobachter fest, dass immer mehr Artikel bei den Händlern wieder auf Lager waren. In der Folge kam es bei fast allen Grafikkarten zu einem relativen Preisrückgang, und eine von Jon Peddie Research veröffentlichte Studie scheint darauf hinzudeuten, dass sich dieser Trend in den nächsten Monaten fortsetzen könnte, zumindest bei der aktuellen Kartengeneration.

Das Institut berichtet, dass im ersten Quartal 2022 weltweit weniger Grafikprozessoren verkauft wurden als im gleichen Zeitraum des Vorjahres: -6,2 % auf insgesamt 96 Millionen verkaufte Einheiten. Jon Peddie Research nutzt die Gelegenheit, um auf die Situation jedes der drei Akteure AMD, Intel und NVIDIA einzugehen. Der traditionelle Marktführer Intel hat den Rückgang mit 8,7 % am stärksten zu spüren bekommen, während NVIDIA mit -3,2 % den Schaden begrenzt und AMD mit -1,5 % fast ausgeglichen ist.

Diese Zahlen und die Tatsache, dass die Partner der Grafikprozessorhersteller (ASUS, Gigabyte, MSI...) im Jahresvergleich einen Anstieg der Verkaufszahlen um 1,4 % verzeichneten, deuten darauf hin, dass der allgemeine Rückgang in Wirklichkeit auf eine schwächere Leistung des OEM-Marktes und insbesondere der Laptops zurückzuführen ist. Der Rückgang der Verkaufszahlen bei AMD und NVIDIA bestätigt jedoch, dass die Situation bei Radeon RX und GeForce RTX besser ist als im letzten Jahr. Jon Peddie Research geht davon aus, dass sich die Preise für die aktuelle Generation weiter den Preisempfehlungen annähern werden.