Die Modder sind bereits am Werk: Die neue Version von DLSS 5, die mit den GeForce RTX 40 kompatibel ist
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DLSS 5 läuft besser, schneller und ist dabei weniger ressourcenintensiv – und das sogar auf den GeForce RTX 40-Grafikkarten.
Erst vor wenigen Tagen haben wir über das DLSS-5-Update vom Oktober berichtet. Nicht ohne Stolz kündigte NVIDIA damals an, die seit der ersten Ankündigung der neuen Technologie im vergangenen März begonnenen umfassenden Optimierungsarbeiten fortzusetzen. NVIDIA zögerte nicht, lautstark zu verkünden , dass „dank einer Kombination aus systematischen Optimierungen der Pipeline und Verbesserungen an den neuronalen Modellen die Leistung des 3D-Guided Neural Rendering-Modells von DLSS 5 sich diese Woche verdoppelt “. Die Zahlen sprachen für sich: bis zu 40 % mehr Leistung – natürlich unter bestimmten Bedingungen –, aber auch, um das Ganze abzurunden, ein um 20 % reduzierter Arbeitsspeicherverbrauch. Ideal für Grafikkartenmodelle mit etwas knappen Ressourcen.
Nun, es dauerte nicht lange, bis diese Verbesserungen auch Grafikkarten zugutekamen, die normalerweise aus dem Anwendungsbereich von NVIDIA ausgeschlossen sind: die GeForce RTX 40. Wie die Websites VideoCardz und Wccftech hervorheben, ist es Moddern sehr schnell gelungen, die neue DLSS-5-DLL so anzupassen, dass all dies auf der vorherigen Generation von NVIDIA-Grafikkarten funktioniert – mit entsprechenden Beispielen. Auf X hat sich Detro mit seiner GeForce RTX 4080 SUPER einen Spaß gegönnt und „Cyberpunk 2077“ mit maximalen Grafikdetails laufen lassen: 4K-Auflösung, Path Tracing sowie die gleichzeitige Anwendung von DLSS Super Resolution im Performance-Modus und Multi-Frame-Generation im 4x-Modus, um eine Bildrate von 150 Bildern pro Sekunde zu erreichen, während er zuvor bei 108 fps an seine Grenzen stieß.
Detro spricht also von einer Leistungssteigerung von nicht mehr und nicht weniger als etwa 39 %. Damit steht er übrigens nicht allein da. Ebenfalls auf X begnügte sich ein gewisser „Gaming Optimized“ mit einer deutlich weniger leistungsstarken Grafikkarte – einer GeForce RTX 4060 –, um bei „Forza Horizon 6“ ebenfalls eine Leistungssteigerung von 40 % und bei „Resident Evil Requiem“ sogar von 30 % zu erzielen. Zugegeben, all dies wird von NVIDIA nicht offiziell unterstützt, doch den Beteiligten zufolge funktionierte es problemlos und ohne jeglichen Verlust an Bildqualität. Das lässt für die Zukunft Gutes hoffen, vor allem angesichts der aktuellen Preise für Grafikkarten.
