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Windows 11: Microsoft verkleinert endlich das Startmenü – und Sie können schon jetzt davon profitieren
Nach jahrelanger Kritik kann sich das Startmenü von Windows 11 nun endlich etwas zurücknehmen. Microsoft führt eine Option ein, mit der sich seine Größe verringern lässt, doch diese ist noch nicht für alle Nutzer verfügbar.
Seit der Neugestaltung von Windows 11 nimmt das Startmenü einen großen Teil des Bildschirms ein, was im Verhältnis zur Anzahl der angezeigten Anwendungen manchmal unverhältnismäßig wirkt. Microsoft scheint nun endlich auf die Rückmeldungen der Nutzer eingegangen zu sein. Allerdings ist dieses neue Startmenü – wie bereits vor einigen Tagen bei der neuen Taskleiste – nicht unbedingt für alle Nutzer verfügbar. Glücklicherweise geht die Website Clubic.com ausführlich auf dieses Thema ein und zeigt vor allem, wie man diese Einschränkung umgehen kann.
Wie Clubic.com erklärt, führt das im August veröffentlichte optionale Update KB5120998 unter anderem eine neue Einstellung ein, mit der man zwischen drei Formaten für dieses Startmenü wählen kann: automatisch, klein oder groß. Der Modus „klein“ ermöglicht es somit, einen Teil des vom Startmenü belegten Platzes zurückzugewinnen. Diese Neuerung geht mit erweiterten Anpassungsoptionen einher. Benutzer können nun separat festlegen, ob angeheftete Apps, zuletzt verwendete Elemente oder die vollständige Liste der Apps angezeigt werden sollen. Es ist auch möglich, den Namen und das Profilbild des Kontos auszublenden. Aber Achtung: Diese Funktionen werden von Microsoft erst schrittweise für die Versionen 24H2 und 25H2 von Windows 11 bereitgestellt. Das Fehlen dieser Funktionen nach der Installation des Updates bedeutet daher nicht zwangsläufig, dass ein Problem mit dem Computer vorliegt.
Für Nutzer, die dieses neue Menü sofort nutzen möchten, gibt es jedoch eine Lösung. Clubic weist darauf hin, dass es möglich ist, die Aktivierung der Funktionen mithilfe von ViVeTool zu erzwingen, einem Drittanbieter-Tool, mit dem sich bestimmte experimentelle oder schrittweise eingeführte Funktionen von Windows aktivieren lassen. Dieser Vorgang erfordert einige Befehle in der Eingabeaufforderung und einen Neustart des PCs. Eine Vorsichtsmaßnahme ist jedoch angebracht: ViVeTool greift auf Funktionen zu, die Microsoft noch nicht für alle Nutzer freigeschaltet hat. Für Nutzer, die mit dieser Art von Eingriffen weniger vertraut sind, ist es daher besser, abzuwarten, bis die Option offiziell auf ihrem Rechner verfügbar ist.
