SK Hynix zeigt sich in Bezug auf DRAM immer pessimistischer

Geschrieben von: Guillaume
Datum der Veröffentlichung : {{ dayjs(1784131248*1000).local().format("L").toString()}}
Folgen Sie uns
Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Ein Unternehmen, das enorm von der Krise profitiert … und möglicherweise dazu beiträgt, sie aufrechtzuerhalten?

Anlässlich des Börsengangs von SK Hynix an der Nasdaq (dem zu 100 % auf Technologieunternehmen ausgerichteten Aktienmarkt der New Yorker Börse) warnte dessen Geschäftsführer, Kwak Noh-Jung, warnte, dass die weltweite Speicherindustrie – anstatt sich zu beruhigen – ab 2027 auf die schwerste Krise ihrer Geschichte zusteuere. Noch besorgniserregender ist, dass der Geschäftsführer davon ausgeht, dass die Nachfrage trotz massiver Investitionen der führenden Hersteller auch über das Jahr 2030 hinaus die Produktionskapazitäten übersteigen dürfte.

Es überrascht nicht, dass der Chef von SK Hynix erklärt, diese Situation stehe in direktem Zusammenhang mit dem explosionsartigen Anstieg des Speicherbedarfs für Infrastrukturen der künstlichen Intelligenz. KI-Beschleuniger der neuesten Generation basieren auf HBM-Speicher (High Bandwidth Memory), einer Komponente, die für das Trainieren und Ausführen großer KI-Modelle unverzichtbar geworden ist. Tatsächlich konzentrieren sich die führenden Speicherhersteller wie Micron, Samsung und SK Hynix auf diese Art von Chips, auf Kosten anderer, weniger rentabler Varianten. Kwak Noh-Jung hat es daher leicht, eine „Apokalypse“ im Bereich des Arbeitsspeichers vorherzusagen, während sein eigenes Unternehmen zu dieser Situation beiträgt.

SK Hynix hat jedoch – ebenso wie Micron und Samsung – in den letzten Monaten kolossale Investitionen angekündigt, um seine Produktionskapazitäten zu erhöhen. Die Rede ist davon, mehrere Dutzend Milliarden Dollar freizusetzen. Die Auswirkungen dieser Investitionen werden sich jedoch nicht sofort bemerkbar machen, und wenn man Kwak Noh-Jung Glauben schenkt, wird dies daher nicht ausreichen, um die stetig steigende Nachfrage zu decken. Die Aussagen von SK Hynix basieren jedoch auf der Annahme eines immer stärkeren Wachstums der KI in den kommenden Monaten und Jahren. Wer sagt, dass der Markt nicht beispielsweise 2028, 2029 oder 2030 eine Kehrtwende erleben wird? SK Hynix scheint auch das mögliche Auftauchen weiterer Akteure zu unterschätzen: Der DRAM-Markt ist lukrativer denn je und weckt großes Interesse bei den aufstrebenden chinesischen Herstellern.