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Schmelzen des 16-poligen Anschlusses unserer Grafikkarten: die betroffenen AMD Radeon RX 9070 XT
Da AMD den von NVIDIA eingeführten 16-poligen Anschluss nicht sehr schätzt, hat es seinen Partnern die Wahl überlassen.
Die Frage nach der Zuverlässigkeit des neuen Stromversorgungsanschlusses für Grafikkarten - des sogenannten 16-poligen Anschlusses - ist schon seit Monaten in aller Munde. Viele Benutzer haben sich bereits über Probleme mit dem Schmelzen des Anschlusses an ihrem Stromkabel, dem Anschluss an der Grafikkarte oder beiden gleichzeitig beschwert. Manchmal wurde das Problem mit einem falschen Einsetzen des Steckers in Verbindung gebracht, in anderen Fällen mit einer zu starken Biegung des Kabelanschlusses, aber manche Situationen bleiben rätselhaft. Die meisten von Nutzern gemeldeten Schmelzen betrafen jedoch NVIDIA-Karten.

Kabel und Stecker sind verschmolzen: Die Radeon RX 9070 XT könnte ebenfalls von dem Problem betroffen sein. © VideoCardz
Sind AMD- und Intel-Karten zuverlässiger? Nein, die Antwort ist anderswo zu suchen - aber nicht sehr weit. Denn erstens sind in der Regel die leistungsstärksten NVIDIA-Grafikkarten betroffen. Karten, die logischerweise mehr Strom verbrauchen als ihre Konkurrenten und die keine Entsprechung bei AMD oder Intel haben. Außerdem darf man nicht vergessen, dass AMD- und Intel-Karten in den meisten Fällen mit alten, 8-poligen Anschlüssen auskommen müssen. Diese Ports leiten weniger Strom durch die Stromkabel und sind daher weniger anfällig für diese Art von Problemen.
Um die Stichhaltigkeit dieser beiden Argumente zu untermauern, sind die wenigen "Nicht-NVIDIA"-Karten, die von Schmelzproblemen betroffen waren, die leistungsstärksten AMD-Karten, die Radeon RX 9070 XT... mit 16-poligen Anschlüssen! Das jüngste Beispiel ist erst wenige Tage alt: eine ASRock Radeon RX 9070 XT Taichi, bei der sowohl der Stecker als auch das Kabel beschädigt wurden. Dies ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert, und es zeigt, dass man auch bei Karten, die nicht von NVIDIA entwickelt wurden, vorsichtig sein muss. Bis zu einer eindeutigen Lösung können wir Ihnen nur raten, das Kabel vorsichtig einzuführen (bis es "klickt") und im PC zu verlegen: Vermeiden Sie starke Biegungen.