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Mehr als 17.000 Fotos pro Sekunde: Die Sensoren moderner Mäuse sind Präzisionswaffen
Sind Sie bereit für ein bisschen Kultur? In diesem zwölfminütigen Video erfahren Sie alles über die Funktionsweise einer optischen Maus.
Wir haben bereits mehrmals über die bemerkenswerten Videos auf dem Youtube-Kanal Branch Education berichtet. Seit etwas mehr als sieben Jahren bemühen sich die Macher des Kanals darum, uns qualitativ hochwertige Inhalte zu liefern, die die Funktionsweise aller elektronischen/informatischen Geräte, die uns umgeben, erläutern. Von der Funktionsweise einer CPU ( Central Processing Unit) über die Funktionsweise einer GPU ( Graphics Processing Unit) bis hin zu einer detaillierten Einführung in den lithografischen Ätzprozess sind die von Branch Education erstellten Videos alle absolut bemerkenswert.
Im heutigen Video des Tages befasst sich der Youtube-Kanal mit einem Gerät, das so unentbehrlich ist, dass man es kaum kennt: der Maus. Neben der Tastatur ist die Maus - mehr als 60 Jahre nach ihrer Erfindung - immer noch eines der wichtigsten Kommunikationsmittel zwischen dem Benutzer und seinem Computer. Der innere Aufbau der Maus hat sich jedoch im Laufe der Zeit stark verändert, und in den 1990er Jahren wurden die traditionellen Kugelmäuse durch optische Mäuse ersetzt. Lasermodelle waren nicht von Dauer - zu teuer ohne wirklichen Nutzen - und heute basieren absolut alle Mäuse auf einem optischen Sensor, der die Position und die Bewegungen des Mauszeigers auf dem Bildschirm bestimmt.
Dieser auch als IAS (für Image Acquisition System) bekannte Sensor ist mit einer LED verbunden, deren einzige Aufgabe es ist, Infrarotlicht zu erzeugen, das dann durch eine Linse abgelenkt wird, um die Gleitfläche der Maus in einem leichten Winkel zu beleuchten. Dieser Winkel verschafft dem Sensor eine bessere "Sichtbarkeit", den Rest erledigen die Unebenheiten der Gleitfläche. Diese beiden Elemente sind dazu da, damit der Sensor "sehen" kann, wohin sich die Maus bewegt, und um die Bewegungsvektoren zu bestimmen, macht der Sensor über 17.000 Fotos pro Sekunde! Er speichert sie nicht und vergleicht lediglich die Bewegung zwischen einem Bild und dem nächsten: eine Verschiebung von nur 59 μs, die es ermöglicht, zu sehen, in welche Richtung und wie schnell sich die Maus bewegt hat.
Der Sensor muss diese Informationen dann "nur noch" in Bewegungen des Mauszeigers auf dem Bildschirm umsetzen, aber um alles im Detail und mit vielen grafischen Elementen zu verstehen, ist es immer noch am besten, sich das Video des Branch Education Channels anzusehen. Ein Musterbeispiel.