ExtraSS: Intel setzt auf Extrapolation zur Verbesserung der Grafikleistung

Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Intel versucht, einen anderen Weg als AMD/NVIDIA zu gehen, um die Leistung unserer Grafikkarten zu steigern.

Von Generation zu Generation steigt die Rechenleistung von Grafikprozessoren um ein Vielfaches. Diese Leistungssteigerungen reichen jedoch nicht aus, da die Grafikrendering-Techniken immer schwerere Neuerungen einführen. Raytracing hat sich bei Entwicklern aufgrund der Qualität und Genauigkeit der Darstellung als sehr beliebt erwiesen. Da es jedoch selbst die leistungsstärkste GeForce RTX 4090 in die Knie zwingt, hat NVIDIA neue Techniken entwickelt, um den Grafikprozessor weniger zu belasten. DLSS, die sogenannte Supersampling-Technik, wurde verstärkt, um die künstliche Intelligenz stärker zu nutzen. Anstatt ein vom Grafikprozessor berechnetes Bild nur zu "vergrößern", muss die KI bei der sogenannten Frame-Generation-Technik das Bild komplett neu erstellen. Damit das Ergebnis einigermaßen konsistent ist, stützt sich die KI natürlich auf eine ganze Reihe von Informationen, angefangen bei dem vorherigen und dem nächsten Bild, die beide vom Grafikprozessor berechnet wurden.

Wenn Intel die verschiedenen Rendering-Techniken vergleicht © Intel

Dieses Verfahren wirkt wirklich Wunder und die Grafikleistung kann verdoppelt oder sogar verdreifacht werden, was den Konkurrenten AMD auf den Plan rief, der einige Monate später mit einer ganz ähnlichen Technologie auftauchte. Das Problem ist, dass in beiden Fällen die Latenz deutlich erhöht wird: Bei "ruhigen" Spielen ist das kein Problem, aber bei den kompetitiveren Multiplayer-Videospielen ist es komplizierter. Intel hat sich daher vorgenommen, eine andere Richtung einzuschlagen. Auf der SIGGRAPH Asia 2023 in Sydney stellte Intel seine sogenannte ExtraSS-Technologie und den gesamten Prozess, der dahinter steckt, vor. Hier geht es nicht mehr darum, dass sich die KI auf das vorherige und das nächste Bild stützt, um sich ein Bild "vorzustellen". Nein, die KI stützt sich nur auf das vorherige Bild. Sie muss nicht mit der erhöhten Latenz umgehen, da sie nicht mehr darauf warten muss, dass das nächste Bild gerendert wird.

Der Geometriepuffer unterstützt XeSS © Intel

Andererseits, und das gibt Intel gerne zu, verliert man an Genauigkeit. Um dem entgegenzuwirken, hat Intel XeSS entwickelt, das, wie WCCFTech erklärt, eine Verzerrungstechnik mit geometrischem Puffer verwendet, damit die Qualität so weit wie möglich erhalten bleibt. Auf dem Papier könnte es sein, dass Intel einen interessanten Kompromiss erreicht. Es ist auf jeden Fall interessant zu sehen, dass das Unternehmen einen anderen Weg einschlägt als AMD/NVIDIA. Für uns Nutzer wird es am wichtigsten sein, sich selbst ein Bild zu machen, und möge der Beste gewinnen!