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GeForce NOW erweitert seinen Katalog um Xbox-Spiele
Microsoft geht eine Partnerschaft mit NVIDIA ein, um seinen Versuch, Activision Blizzard zu übernehmen, durchzusetzen.
Zunächst unter dem Namen GeForce GRID bekannt, ist GeForce NOW der Name, den NVIDIA für seine Plattform für On-Demand-Videospiele verwendet. Der Dienst wurde bereits 2013 als Beta-Version und am 30. September 2015 offiziell gestartet. Seitdem ist er stetig gewachsen, obwohl er auch einige Änderungen an seinem Geschäftsmodell erfahren hat. Heute funktioniert GeForce NOW über ein Abonnement-System mit einer kostenlosen ersten Stufe, die jedoch im Zugang und in der Dauer der Sitzungen (maximal 1 Stunde) eingeschränkt ist. Ein sogenanntes "Priority"-Abonnement (9,99 €) hebt diese beiden Beschränkungen auf. Die "ultimative" Version für 19,99 € pro Monat bietet Zugang zu GeForce RTX 3080 Servern mit aktiviertem Raytracing. Weitere Informationen zu diesen Paketen finden Sie auf der offiziellen Website von GeForce NOW.
Die Plattform ist heute in den Schlagzeilen, nachdem eine Partnerschaft zwischen Microsoft und NVIDIA unterzeichnet wurde. Diese Partnerschaft sieht vor, dass der Xbox Katalog auf GeForce NOW zur Verfügung gestellt wird. Das ist natürlich ein gewichtiges Argument für die NVIDIA-Plattform, die von einer erheblichen Erweiterung ihres Katalogs sowohl in Bezug auf die Quantität als auch auf die Qualität profitiert. Unter den verschiedenen Titeln, die betroffen sind, sind insbesondere die Spiele von Bethesda und - derzeit noch hypothetisch - die des Herausgebers Activision Blizzard zu erwähnen. Call of Duty, Diablo oder WarCraft könnten die Spieler der NVIDIA Cloud-Gaming-Plattform glücklich machen.
Die Vereinbarung zwischen Microsoft und NVIDIA ist übrigens nicht ganz unschuldig. Es geht Microsoft nicht darum, NVIDIA einen Gefallen zu tun, sondern vielmehr darum, ein gewichtiges Argument zu haben, während der Versuch, Activision Blizzard zu übernehmen, in Turbulenzen gerät. Mehrere Wettbewerbsbehörden sehen es nicht gerne, wenn einer der größten Videospielverleger der Welt in den Besitz eines der größten Akteure auf der Hardware- oder Cloud-Gaming-Seite gelangt. Die Vereinbarung mit NVIDIA ist übrigens nicht der einzige Versuch, den Microsoft unternommen hat, um die Pille zu verkaufen.
Einige Stunden zuvor wurde eine andere Vereinbarung unterzeichnet, die Microsoft mit Nintendo verbindet. Die Idee ist im Grunde die gleiche wie mit NVIDIA: Xbox-Spiele sollen für eine Vertragsdauer von zehn Jahren auf den Plattformen des japanischen Herstellers verfügbar gemacht werden. Nach Schätzungen der britischen CMA verfügt Microsoft derzeit über 60-70 % des Marktes für Cloud-Gaming. Ein Anteil, der zwar kein Monopol darstellt, aber eindeutig eine solche Bedrohung darstellt und somit die Übernahme von Activision Blizzard blockieren könnte. Wie man in solchen Fällen sagt: "Affaire à suivre".