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Chinesischer Hersteller vermarktet ein Motherboard, das sowohl DDR4 als auch DDR5 unterstützt

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Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Der Umstieg auf die nächste Generation von RAM kann durch solche "hybriden" Motherboards vereinfacht werden.

Der chinesische Hersteller Onda ist eindeutig kein großes Unternehmen in der kleinen Welt der Motherboards. Dennoch hat er gerade eine Ankündigung gemacht, die die wichtigsten Hersteller überrumpelt hat, aber um die Sache zu erklären, müssen wir ein paar Wochen, ein paar Monate zurückgehen. Im November letzten Jahres hat Intel seine 12. Generation von Prozessoren für Desktop-PCs auf den Markt gebracht. Diese Generation, die den Namen Alder Lake trägt, bot die Gelegenheit, mehrere Neuheiten einzuführen, darunter vor allem den DDR5-RAM.

Dieser hat mehrere Trümpfe im Ärmel, wie z. B. eine viel höhere Frequenz als DDR4 und damit einen viel höheren Datendurchsatz. Außerdem benötigt er eine niedrigere elektrische Spannung, um zu funktionieren, und kann viel höhere Kapazitäten erreichen. All diese Vorteile stellen eine deutliche Weiterentwicklung von DDR4 dar und erklären die Entscheidung von Intel. Der Amerikaner ist jedoch nicht verrückt: Er weiß, dass der Wechsel von einer RAM-Generation zur anderen nicht mit einem Fingerschnippen erfolgt, weshalb Alder Lake mit DDR5... aber auch mit DDR4 arbeiten kann.

Das H610M+ Motherboard von Onda

Seit der Veröffentlichung dieser Prozessoren der 12. Generation haben wir zwei große Kategorien von Motherboards gesehen: solche mit DIMM-Anschlüssen für DDR5, die oft teurer sind, und solche mit DIMM-Anschlüssen für DDR4. Je nach den Zielen und dem Budget der Nutzer entscheidet man sich für die eine oder die andere Technologie. Onda ist der erste Anbieter, der ein Motherboard auf den Markt bringt, das beide RAM-Technologien unterstützt.

Das H610M+ des chinesischen Herstellers ist im Micro-ATX-Format gehalten und verfügt über zwei DIMM-Ports: Der erste ist mit DDR4-3200 kompatibel, der zweite mit DDR5-4800. Es handelt sich nicht um ein High-End-Mainboard - wie der H610-Chipsatz zeigt - und die Beschränkung auf einen DIMM-Port für jede der beiden Technologien ermöglicht es nicht, von der Zweikanaligkeit zu profitieren: Es ist tatsächlich nicht möglich, beide DIMM-Ports gleichzeitig zu belegen. Bei preisgünstigen Maschinen kann man jedoch erwägen, zunächst bei DDR4 zu bleiben, später auf DDR5 umzusteigen und schließlich DDR5 für die nächste Generation von CPUs/Mainboards aufzuheben. Abgesehen davon wird Onda nicht in Frankreich vertrieben, daher ist es unwahrscheinlich, dass eine solche Karte in unseren Breitengraden zu sehen sein wird.