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Arc Alchemist: Intel zwischen Enttäuschungen und Hoffnungen auf Mini-PCs für Videospiele

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Geschrieben von: Guillaume
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Dieser Artikel ist eine maschinelle Übersetzung

Intel hat sich für seine Rückkehr auf den Grafikkartenmarkt einiges vorgenommen.

Einige Wochen nach der offiziellen Veröffentlichung der ersten Modelle der Arc Alchemist - seiner neuen Grafiklösungen - für Laptops hat Intel nun endlich die ersten Desktop-Versionen seiner Karten auf den (vorerst chinesischen) Markt gebracht. Ein gewisser Shenmedounengce, Nutzer der Plattform Bili Bili, ist einer der ersten, der eine dieser Karten in die Hände bekommt, und er ist auf jeden Fall der erste, der einen unabhängigen Test veröffentlicht. Eine gute Gelegenheit, um zu sehen, was dieser Intel-Grafikprozessor zu bieten hat.

Leider ist die Bilanz, wie Videocardz berichtet, "durchwachsen", um keinen noch abfälligeren Begriff zu verwenden. Shenmedounengce war in der Lage, Intels Arc A380 mit mehreren Grafiklösungen zu vergleichen: AMD RX 6400 und RX 6500XT sowie NVIDIA GTX 1650 und RTX 3050. Dazu verwendete er die gleiche Plattform: eine Maschine auf Basis des B660-Mainboards, auf der ein Alder Lake Core i5-12400-Prozessor montiert war. Leider haben wir keine Informationen über die verwendeten Treiber und die Menge an RAM, die an Bord war.

Es bleibt festzuhalten, dass die Bilanz für Intel nicht schön ist. Während die Anfänge in den 3DMark-Szenen Port Royal und TimeSpy interessant waren - hier wurde der A380 lediglich von der RTX 3050 übertroffen -, wird es bei der FireStrike-Szene desselben 3DMarks schon schwieriger: Hier liegt der A380 lediglich vor der bescheidenen GTX 1650. Schlimmer noch, bei Videospielen kann der A380 die kleine NVIDIA-Karte nicht einmal überholen, und egal ob es sich um League of Legends, Grand Theft Auto 5, PUBG, Shadow of The Tomb Raider, Forza Horizon 5 oder Red Dead Redemption 2 handelt, er landet immer auf dem letzten Platz.

Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass Intel darauf besteht, dass die Resizable-BAR für seine Arc Alchemist-Lösungen aktiviert werden muss: Wir wissen nicht, ob dies bei diesen Tests geschehen ist. Außerdem ist die A380 eindeutig die leistungsschwächste der von Intel geplanten Desktop-Grafiklösungen. Man kann logischerweise hoffen, dass die stärkeren Modelle (A550 / A770) in der Lage sind, im Vergleich zur Konkurrenz besser abzuschneiden. Intel hat erst kürzlich seinen Serpent Canyon NUC vorgestellt, der auf einem Arc Alchemist A770M Grafikprozessor basiert.

Serpent Canyon wird die nächste Generation von Intels NUCs sein, die extrem kompakt sind, aber dennoch genug Leistung haben, um "alles wie ein Großer" zu machen. Intel setzt dabei auf seine Prozessoren der 12. Generation, d. h. einen Core i7-12700H mit 14 Kernen. Er wird also bei seiner Aufgabe von einem Arc Alchemist A770M Grafikprozessor mit 32 Xe-Cores unterstützt, der von 16 GB GDDR6 ergänzt wird. Trotz seiner geringen Größe verfügt der Serpent Canyon über umfangreiche Anschlüsse. Auf der Vorderseite befinden sich ein SDXC-Kartenleser, ein Thunderbolt 4-Anschluss, ein USB-A 3.2-Anschluss und eine Audio-Buchse. Auf der Rückseite befinden sich vier USB-A-Anschlüsse, ein RJ45 2.5 GbE, ein Thunderbolt 4-Anschluss sowie ein DisplayPort und ein HDMI-Anschluss. Es bleibt nun abzuwarten, wie leistungsfähig das Gerät ist und natürlich auch, wann und zu welchem Preis Intel das Gerät auf den Markt bringen wird.